Workshops und Vorträge

Jede Herausvorderung gibt uns die Chance an ihr zu wachsen und zu Demjenigen zu werden, der wir wirklich sind!

Egal wie alt Du bist ….. dein Inneres Kind erwartet Dich!

Wohl kaum jemand hat sich nicht irgendwann schon mal allein oder unsicher gefühlt. Momente, in denen sich unsere Verletzlichkeit sehr deutlich zeigt, uns in ängstliche Hilflosigkeit versetzt und uns unter- oder überreagieren lässt. Andere wiederum spüren Traurigkeit oder Sehnsucht in sich, ohne zu wissen, wo diese herkommt. Es werden enttäuschende Partnerschaften eingegangen, um das eigene Glück im Gegenüber zu finden. Diese ungünstigen Gefühle und Verhaltensweisen stammen häufig aus der Kindheit, in der wir, nach damaligem Verständnis, kindliche Lösungen für kindliche Problematiken entwickelt haben.

Bei der Arbeit mit dem Inneren Kind geht es darum, das positive Erleben aus der Kindheit ins Bewusstsein zu holen und damit die kindliche Neugier, Begeisterungsfähigkeit, Lebendigkeit und Spontanität als Ressource zu nutzen. Durch den liebevollen Kontakt mit unserem IK können wir heute als Erwachsener negative Erfahrungen wie Verletzung, Angst oder Zurückweisung akzeptieren und uns selber durch emotionale Zuwendung, die uns in der Kindheit vielleicht fehlte, nachnähren.

Die Therapeutinnen Natali Huntenburg und Petra Karge bieten zu diesem Thema einen Workshop an, um zu innerer Stärke und Selbstbestimmung zu finden.

Narzissmus – gesund und ungesunde Selbstliebe

Die Fähigkeit sich in positiver, liebevoller Weise sich selbst zuzuwenden, ist eine Voraussetzung für ein glückliches, erfülltes Leben und deshalb benötigt jeder Mensch ein gesundes Maß an Selbstliebe. Auch ist es ein zutiefst menschliches Bedürfnis, bedeutend und wichtig zu sein. So ist auch das Suchen von Aufmerksamkeit und Anerkennung in einem gewissen Maß ein gesunder Anteil in uns. Wenn dieses Maß nicht ausbalanciert ist, dann kommt es – unabhängig vom Geschlecht – zu „ungesundem Narzissmus“, der vor allem im zwischenmenschlichen Bereich große Probleme schafft. Die Liebe zu oder das Aufwachsen mit einer stark selbstbezogenen, also narzisstischen, Bezugsperson kann im Extremfall bis zur Selbstaufgabe führen, denn Maskerade, Manipulationsfähigkeit und fehlende Empathie eines malignen Narzissten sind für gesunde Menschen nicht leicht erkennbar, da sich das Verhalten häufig der Vorstellungskraft entzieht. Der Narzisst selbst führt ein anstrengendes Leben, das ihn nicht selten in das Erschöpfungs-Syndrom führt, ihm aber auch gleichzeitig die Chance zur Selbstüberprüfung bietet. Die Therapeutinnen Petra Karge und Natali Huntenburg bieten einen Workshop zum besseren Verständnis dieses Störungsbildes und dem Umgang damit an.

Bindung – das Fundament der Liebesbeziehung

Jeder Mensch hat von Geburt an einen natürlichen Hunger nach einer sicheren emotionalen Verbindung, die man im Fachjargon Bindung nennt. Sie gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen und ist nicht nur für die Sicherung des Überlebens zwingend notwendig, sondern sie gibt Sicherheit, Halt, stärkt das Urvertrauen, das Selbstwertgefühl, die soziale Kompetenz und die emotionale Ausgeglichenheit.

Durch das Verhalten der Hauptbezugspersonen in der Kindheit erlernen und entwickelt der Mensch ein eigenes Bindungsverhalten, den sogenannten Bindungsstil. Den meisten ist ihr Bindungsstil nicht bewusst, obwohl sie als Erwachsene im Kontakt mit geliebten Menschen darauf zurückgreifen. „Unsere Arbeit mit Klienten lässt uns immer wieder darüber staunen, wie viele Menschen unsicher gebunden sind und wie wenig Eltern über die Grundbedürfnisse ihres Kindes wissen“, sagen die Therapeutinnen Natali Huntenburg und Petra Karge, die zu diesem Thema Tages-Workshops anbieten.

Familie – Fluch und Segen für unser Leben

Unsere Familie prägt uns mit aus- und unausgesprochenen Regeln, Werten, Überzeugungen, Geheimnissen, Problemen, Bewertungen, Bindungen, Ansprüchen und Verhaltensweisen, die wir unbewusst übernehmen und uns damit identifizieren. Auch haben Rollenverteilung und Maß der emotionalen Versorgung Einfluss auf unser späteres Leben.

Hilfreich ist der objektive Blick von außen, den Stellvertreter für die jeweiligen Familienmitglieder während einer Familienaufstellung ermöglichen und aufzeigen, wo sich Ursprungsproblematiken befinden, die sich hinderlich auf unser Leben auswirken. Sind diese erst einmal erkannt, so kann man gleich mit der Korrektur beginnen und die in den „Altlasten“ gebundene Energie wieder für die eigene unabhängige Entwicklung nutzen. „Voraussetzung ist eine sorgfältige Anwendung, zu der ein Vor- und Nachgespräch mit klarer Zieldefinition gehören. Findet dies nicht statt und es wird mal eben schnell aufgestellt, dann gerät ein solches effektives Kurzzeit-Therapieverfahren zu Recht in negative Kritik!“, betonen die Therapeutinnen Natali Huntenburg und Petra Karge, die regelmäßig Familienaufstellungen in ihren Praxisräumen durchführen.

Gedankenblockade – wie wir sie erkennen und auflösen können

Kennen Sie auch das Gefühl, dass das Leben manchmal eng, begrenzt, langweilig oder anstrengend wird?

Spüren Sie  körperliche Signale,  wie Druck in der Magengegend, Rückenschmerzen oder verkrampfte Muskeln im Nacken?

Blockierende Gedanken lösen ungute Gefühle aus, wie Unsicherheit, Aggression, Schwäche, Hilflosigkeit oder  Leere. Glaubenssätze lassen uns gegenüber eine kritische,  anklagende und abwertende Haltung einnehmen. Es fühlt sich an, als ob man mit angezogener Handbremse unterwegs wäre.

Am 19. April 2019 um 19.00 Uhr wird Petra Karge, Heilpraktikerin für Psychotherapie und ehrenamtliche Beraterin bei BEST, in ihrem Vortrag erläutern, wie wir unsere Gedankenblockaden und Glaubenssätze als solche identifizieren können und welche Möglichkeiten wir haben diesen künftig zu begegnen, um wieder in die eigene Kraft zu kommen.

„Ich freue mich darauf, einen Einblick in die Wirkmechanismen von Glaubenssätzen geben zu können und möchte  ermutigen sich den oftmals überholten Gedankenstrukturen zu stellen. Jeder trägt das in sich, was er zum Glücklichsein braucht  und hat den Schlüssel zu seinem vollen menschlichen Potenzial.“