Philosophie

„…Wirklich?“  –  „Ja, ich will wissen, wer ICH wirklich bin!“

Wer möchte ich wirklich sein?
Wie wirke ich auf andere?
Wie wirklich (authentisch) bin ich?
Wie wirke (handle) ich?
Was kann ich bewirken?
Was ist meine Wirklichkeit (Wahrheit)?
Was ist die Wirklichkeit (Realität)?

Mit dem kleinen Wort „wirklich“ können wir so viel zum Ausdruck bringen und wir benutzen seine Bedeutung tagtäglich in unterschiedlichen Zusammenhängen. Letztlich wollen wir damit immer zum Ausdruck bringen und hinterfragen, wiePetra Karge Praxis

  • tatsächlich
  • ehrlich
  • wahrhaftig
  • real
  • konkret…

die Dinge und Sachverhalte sind.

 

Wie wirklich habe ich mein Leben bisher gelebt? Wie bewusst, ehrlich und verantwortlich habe ich gewirkt und gehandelt?

 

Vom WIR zum ICH ↔ vom ICH zum WIR
Diesen Prozess durchlaufen wir mehrfach in unserem Leben.

Es gibt Phasen und Momente in unserem Leben, in denen wir uns als eigenständige Person (ICH) in der Gemeinschaft (WIR) betrachten und so leben. Es gibt auch andere Lebensphasen, in denen wir fast symbiotisch in einer Gemeinschaft unsere Zeit verbringen.

Das Kleinkind nimmt sich nur zusammen mit der Mutter/Bezugsperson als WIR wahr, bis es mit ca. drei Jahren bemerkt, dass es eine eigenständige Person ist, nämlich ICH.

Als Eltern und in der Partnerschaft dominiert meist das WIR, weil ein Großteil unserer Aufmerksamkeit unseren Kindern und/oder Partnern gilt. Das ICH steht in dieser Zeit zurück.

es_ist_nie_zu_spaetWerden die Kinder langsam selbständig und verlassen das Haus, wechselt das WIR  wieder zum  ICH. In einer langen Partnerschaft kommt auch irgendwann der Moment, in dem das WIR zugunsten der eigenen Identität und der Verwirklichung eigener Lebensziele an Bedeutung abnimmt. Das ICH tritt wieder in den Vordergrund und wir erinnern uns daran, wer wir waren oder immer gerne gewesen wären.

Wir fühlen, dass wir etwas ändern wollen. Aus dem Gefühl wird ein Gedanke und wir kommen ins Handeln. Jetzt haben wir die Möglichkeit,  mit all unseren Erfahrungen, uns unsere Wirklichkeit zu schaffen!

„Es ist nie zu spät, so zu sein, wie man gerne gewesen wäre.“
George Eliot